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Gegen die Halde Lohmannsheide - Aber ehrlich bleiben

Wir teilen die Ablegung der SPD in der Ablehnung des laufenden Genehmigungsverfahrens zur Halde Lohmannsheide. Trotzdem finden wir, dass es zum ehrlichen Diskurs gehört, nicht den Eindruck zu erwecken, dieses Verfahren ließe sich politisch beeinflussen. Das ist nicht so und sollte nicht so sein, und wir sind der Meinung, hier sollte nicht versucht werden, mit falschen Erwartungen politisches Kapital zu gewinnen - sowas tun nur Populisten.

Wir begrüßen es sehr, dass sich die Stadt Duisburg im Genehmigungsverfahren der Halde Lohmannsheide, klar gegen diese positioniert hat. Auf unser großes Unverständnis stößt allerdings ein Presseartikel der SPD zu diesem Thema. Die Sozialdemokraten suggerieren, dass das Genehmigungsverfahren der Halde durch die Politik in irgendeine Richtung beeinflusst werden könnte. Dies ist natürlich in keinster Weise der Fall. Das sich die Politik zum Thema Halde positioniert und äußert ist richtig und gut, falsche Hoffnungen zu wecken ist dagegen fahrlässig. Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, dass sich die SPD jetzt gegen die Halde ausspricht, sie die Halde aber zu Beginn unterstützt hat. So wird man vom Saulus zum Paulus.

Die SPD möchte, gemeinsam mit den Grünen in der Bezirksvertretung Homberg, den Rat der Stadt Duisburg auffordern, sich in einer Resolution gegen die Halde auszusprechen. Auch hier werden wieder Hoffnungen geweckt, die die Politik nicht erfüllen kann. FDP-Bezirksvertreter Thomas Rangs wird aber sicherlich nicht gegen den Antrag von Rot-Grün stimmen.